Ich habe mich entschlossen, auf dieser Seite nicht nur meine Leistungen anzupreisen, sondern auch mein Wissen in Form eines Blogs zu teilen. Dazu habe ich einige ältere Beiträge von unserem Reiseblog übernommen, wo die irgendwo rum dümpelten. Und mit dem Beitrag über die Matomo-Installation habe ich den ersten neuen Beitrag geschrieben.

Natürlich kam auch schon das erste Feedback. Das war durchweg positiv, was mich natürlich sehr freut. Direkt zweimal wurde ich aber gefragt, ob diese Blogbeiträge nicht geschäftsschädigend für mich seien. Ich würde ja Tipps geben, wie potenzielle KundInnen ihre Probleme selber lösen können. Nun, das sehe ich ein wenig anders.

Wissen weitergeben. Ist das geschäftsschädigend?

Ich sehe das nicht so, aus mehrere Gründen.

Dazu muss man aber wissen, ich betreibe diese Dienstleistung hier nebenberuflich. Ich muss das nicht machen um davon zu leben. Den Zusatzverdienst nehme ich gerne mit, er füllt die Reisekasse auf und die Fotoausrüstung freut sich auch. Ach ja, das Finanzamt nicht vergessen, die haben da auch Spaß dran.

Ich bin also nicht um jeden Auftrag und jeden Cent verlegen, der hier vielleicht nicht rein kommt. Aber selbst wenn es so wäre, würde ich das Vermitteln von Wissen für eine gute Idee halten.

Wissen weitergeben – vermittelt Kompetenz.

Mit der Weitergabe des eigenen Wissens kann ich meine Kompetenz zeigen.

Der Leser oder die Leserin kann sehen, wir ich Probleme löse, Installationen durchführe und dabei bemerken, dass ich weiß was ich da mache.

Potenzielle Kunden stellen sich sicherlich eine wichtige Frage:

Hilft mir dieser Anbieter weiter oder verschwende ich hier meine Zeit?

In den Blogartikel kann er dann erkennen, dass hier jemand sitzt, der Ahnung von der Materie hat.

Wissen weitergeben – bringt Besucher auf die eigene Webseite

Machen wir uns nichts vor. Als Anbieter einer Dienstleistung will man bei Google gefunden werden.

Das ist mit einer einfachen Seite, welche nur die Dienstleistung beschreibt, nicht so ganz einfach. Die Konkurrenz ist stark.

Ein wenig einfacher ist es dann, mit Artikel bei Google zu ranken und gefunden zu werden, wo Lösungen zu Problemen angeboten werden. Danach suchen die Menschen bei Google.

Und wenn die LeserInnen dann einmal auf der Seite sind, schauen sie vielleicht auch mal in meine angebotenen Leistungen.

Wissen weitergeben – bringt einen in die Köpfe potenzieller Kunden

Wenn die Beiträge gut ankommen und den LeserInnen einen eigenen Weg zur Lösung ihrer Probleme bieten, bleibt das in deren Köpfen. Wenn diese dann irgendwann an einen Punkt kommen, wo sie selber nicht mehr weiterwissen, dann erinnern die sich hoffentlich an den netten Blog-Helfer.

Neben einem tollen Netzwerk inklusive einer guten Mundpropaganda halte ich das für eine weitere gute Möglichkeit der Kundengewinnung.

Wissen weitergeben – bringt am Ende Aufträge

Somit bringt das Vermitteln von Wissen am Ende doch Aufträge.

Dazu kommt noch ein weiterer Punkt. Wer ein Problem, mithilfe einer Anleitung hier auf der Seite, selber gelöst bekommt, ist vielleicht gar nicht meine Zielgruppe. Aber der- oder diejenige wird irgendwann mal ein anders, größeres Problem haben und dann meine Hilfe in Anspruch nehmen.

Wir haben auch Feedback bekommen, dass sich Blog-BetreiberInnen trotz der Anleitung zu Matomo, das nicht selber zutrauen. Das ist dann unsere Zielgruppe. Sie trauen sich das nicht selber zu oder haben keine Zeit/Lust das selber zu machen. Sie sehen aber, da sitzt einer, der kann das.

Fazit: Wissen weitergeben wird sich am Ende auszahlen

Ich bin mir sicher, dass sich die Weitergabe von Wissen am Ende auszahlen wird. Ich komme mit meiner kleinen Dienstleistungsseite in die Köpfe potenzieller Kunden. Ich vermittel damit meine Kompetenz und mein KnowHow in dem Bereich.

Daher werde ich in Zukunft noch einige Blogartikel mit Lösungen zu häufig auftretenden Problemen rund um WordPress veröffentlichen.

Wie siehst Du das? Hältst Du die Weitergabe von Wissen für eher schädlich für das Geschäft? Oder hast Du selber eine Business, wo Du durch die Weitergabe von KnowHow Kunden gewonnen hast? Schreibe gerne einen Kommentar hier unter dem Artikel.